Meine Arbeit




"Es ist so schön zu sehen, wenn Kinder lachen, sich freuen über Dinge, die sie selbst erreicht haben, ihr Leben auf ihre Art und Weise leben, unwissend, was dieses in naher Zukunft für sie bereithält."

 

 

 


Cochabamba

Hauptplatz mit Kathedrale
Hauptplatz mit Kathedrale

In Tirani, das am Rande der Großstadt Cochabamba liegt, werde ich meinen Freiwilligendienst leisten. Cochabamba ist mit rund 600.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Boliviens und liegt auf ungefähr 2500 Metern. Die Stadt liegt in einem sehr fruchtbaren Tal, auf beiden Seiten erstreckten sich die hohen Gipfel der Anden. Der Name der Stadt stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet "sumpfige Ebene". Das Wahrzeichen von Cochabamba ist die Christusstatue auf dem "Petersberg", die 2 Meter höher ist als ihr Vorbild in Rio de Janeiro.

Im Zentrum der Stadt findet man noch Gebäude aus der Kolonialzeit, wegen der vielen Parks und Grünflächen wird die Stadt auch Ciudad Jardín (Gartenstadt) genannt.

Kindergarten und Hausaufgabenbetreuung Tirani

Kindergarten
Kindergarten

Das Dorf Tirani liegt am Rande von Cochabamba. Im Dorf wohnen ungefähr 450 Familien, die von dem Leben, was sie selbst anbauen. Im dortigen Kindergarten werde ich ein Jahr lang die Erzieherinnen in ihrer Arbeit unterstützen. Die Kinder kommen aus "Problemfamilien", werden zu Hause geschlagen, bekommen nicht genug zu essen oder haben einen Vater mit Alkoholproblemen. Da der Bildungsstandard in Bolivien so niedrig ist, können die Eltern den Kindern nicht bei den Hausaufgaben helfen. Deshalb bietet die Fundación Cristo Vive für diese Kindern am Nachmittag die Hausaufgabenbetreuung an, in der ich auch mithelfen werde. Die aktive Freizeitgestaltung für die Kinder am Nachmittag gehört auch zu meinen Aufgaben. 

 

Ich soll als eine Person aus einer anderen Kultur wahrgenommen und respektiert werden. Ich werde versuchen, den Kindern den Halt zu geben, den sie zu Hause nicht bekommen.

Ich will mit ihnen spielen, ihnen zuhören und ihnen helfen, wenn sie mich brauchen. Die Kinder sollen sehen, welche Möglichkeiten das Lernen für ihr späteres Leben bietet und dabei auch noch Spass haben.